Alle Wege führen nach Rom
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Wieder so ein Effekt heischender Werbeslogan! Selbst wenn er seit über einem Jahrtausend durch die Welt erschallt, müßte es heute nicht ehrlicherweise heißen: Alle Wege führen nach Washington oder New York, allenfalls nach Moskau? |
Ich sage Ihnen : Nirgendwo schmeckt der Cappuccino besser als an der vielbesungenen Spanischen Treppe oder gegenüber dem Ehrfurcht einflößenden Pantheon.
Nirgendwo fühlen Sie sich lebendiger als im quirligen Leben und unter dem Tag und Nacht sprühenden Wasser des Trevibrunnens.
Und nirgendwo sonst begegnen Sie so unmittelbar und tiefgreifend den Wurzeln unserer heutigen Kultur, die Sie nach dieser Studienreise mit neuem Verständnis erleben werden. |
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Durchführung
1. Termine 2012
´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´ 02. Juni... - 10. Juni
´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´01. Sept. - 09. Sept.
´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´27. Okt. ..- .04. Nov.
2. Dauer
´´´Die Studienfahrt ist auf 9 Tage angelegt, davon je ein Anreise- und Rückreisetag, 7 Tage geführter Aufenthalt
´´´vor Ort.
3. An- und Abreise
´´´besorgen sich die Reiseteilnehmer bitte selbst.
4. Hotel
´´´Unterbringung in einem guten Mittelklasse Hotel in ideal-zentraler Lage - nur wenige Laufminuten von der Stazione ´´´Termini entfernt: Zimmer mit Dusche / Wc / Safe / Fön / TV.
5. Voraussetzung
´´´Mindestteilnehmerzahl: 10 Personen
6. Kosten
´´´ab € 775 pro Person im DZ
7. Leistungsumfang
´´´- 8 Ü/F in einem guten Mittelklasse Hotel in ideal-zentraler Lage; Zimmer mit Dusche / Wc / Fön / Safe / TV
tä - 7- tägige Führung durch die Ewige Stadt durch sehr erfahrenen Romkenner
....- die Vatikanischen Museen (dort u. a. Raffaels 'Schule von Athen’, Michelangelos ‘Sixtinische Kapelle’ und. . ...... ......vieles mehr.) sowie Führung durch die Nekropole unterhalb St. Peter bis zum Petrusgrab
..... [der Eintritt in die staatlichen Museen ist für Jugendliche unter 18 Jahren sowie Senioren über 65 kostenfrei]
....- Tessera Settimanale = Wochenkarte für sämtliche städtischen Verkehrsmittel (Bus, Tram, Metro, S-Bahn)
.8. Anmeldung - Fragen
´´´siehe Kontaktadresse
Programm
1. Tag
In einem ersten Rundgang nehmen wir Verbindung auf mit der 'Ewigen Stadt'. Wir wollen das Flair fühlen, römischen Boden unter unseren Füßen spüren.
Beginnend an der Stazione Termini, dem Zentrum der modernen Großstadt, betreten wir das Centro Storico über die Piazza del Popolo. Seit Jahrtausenden wird hier der Besucher aus dem Norden - endlich am Ziel seiner Träume angekommen - mit weit geöffneten Armen willkommen geheißen. Zu Fuß, per Bus und Metro geleitet uns dieser ‘Giro’, von Höhepunkt zu Höhepunkt: Die Gipfel des Pincio im Norden, des Kapitols im Zentrum, des Gianicolo im Westen überraschen uns mit den faszinierendsten Ausblicken über die Ewige Stadt.
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Gestärkt durch einen Cappuccino hier, ein kühlendes Gelato dort, begegnen wir vertraut klingenden Stätten: Villa Medici, Spanische Treppe, Engelsburg, Jüdisches Viertel (ein Mittagessen gefällig im Ristorante Kosher?). Uns begeistert der Campo de’ Fiori, der lebensprühende, volkstümlichste (Markt-) Platz Roms, der berühmte Palazzo Farnese sowie die Aqua Paola (Brunnen am Ende eines 59 km langen antiken Aquäduktes). Im Tempietto von Bramante begegnet uns beispielhaft die Idealvorstellung der Renaissance Architektur. In der abendlichen Stille der frühchristlichen Basilika Santa Maria in Trastevere schließlich verarbeiten wir die Fülle unserer heutigen Eindrücke und Erlebnisse. |
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Wir beschließen den Tag in einer Hostaria in Trastevere, dem lebendigsten Szeneviertel Roms.
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2. Tag
| Die Führung durch das Forum Romanum und über den Palatin lässt Episoden und Gestalten der über dreitausendjährigen Geschichte Roms vor uns lebendig werden - von Romulus und Remus bis zur Gegenwart. Wir werden Zeugen, wie as sumpfige Gelände zwischen den berühmtem 7 Hügeln im Verlaufe der Jahrhunderte zum |
| Manhattan der Antike wurde. Dabei staunen wir über die Leistungen römischer Ingenieure: Wasserleitungen, Wasserhähne und Messuhren, Boden- und Wandheizung, Toiletten mit Wasserspülung, Beton u.a. sind keine modernen Erfindungen. Wir betreten römische Tempel und Basiliken und verfolgen die von hier ausgehenden Entwicklungslinien kirchlicher und säkularer Architektur von der Romanik über Renaissance und Barock bis zum Klassizismus, ja sogar bis hin zur politischen Architektur von Paris, London, Berlin (Brandenburger Tor, die Neue Wache, Reichstag etc), selbst bis Washington DC, das mit seinem Capitol Hill Building, dem Lincoln Memorial und anderen Gebäuden bis ins 20. Jh. hinein (z.B. Supreme Court Building - erbaut in Form eines römischen Tempels im Jahre 1935 !) zeigt, wo auch seineWurzeln liegen. Wir erkennen die Grundlagen unseres heutigen politischen Systems und unseres Rechtswesens. Ideen wie Gewaltenteilung, Staatsbürgerschaft, Gerichtsbarkeit mit Berufungsgerichten beruhen auf der Weisheit des römischen Vorbildes, das selbst den Vätern der amerikanischen Verfassung als Modell diente. |
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Zum Abschluss des Tages besuchen wir die Basilika Santa Maria Maggiore - für viele die schönste Kirche Roms. Stille und geheimnisvolle Atmosphäre dieses Ortes erlauben es uns, die vielen Eindrücke des heutigen Tages zu integrieren |
3. Tag
IIn der Kirche “Il Gesù” erleben wir die Anfänge des Barock (siehe Tag 2). Weiter geht es zu den mächtigen Kaiserforen (Erweiterungen des Forum Romanum, das für die repräsentativen Zwecke mancher Kaiser zu klein geworden war), zum Mamerti-nischen Kerker, in dem neben bekannten Verbrechern und Feinden auch die Apostel Petrus und Paulus vor ihrer Hinrichtung gefangen waren und schließlich zum Kolosseum. Es ist bemerkenswert, wie diese größte Ruine der Welt vom Schauplatz grausamster Mordszenen zum romantisch umhauchten Treffpunkt von Dichtern, Malern und Touristen geworden ist.
Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.
Am Spätnachmittag treffen wir uns zu einer Besprechung der Sixtinischen Kapelle, die ohne gründliche Vorbeschäftigung ein gigantisches Rätsel bleibt.
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4. Tag
Heute folgen wir den Spuren des Apostels Petrus bis in das Herz des Vatikan. Die Vatikanischen Museen mit der Sixtinischen Kapelle Michelangelos und Raffaels Stanzen (Schule von Athen !), der Petersdom, der grandiose Petersplatz des Bernini, der Aufstieg auf Michelangelos imposante Kuppel und - falls wir die Genehmigung erhalten - die abschließende Führung hinab zum Petrusgrab unterhalb der Basilika werden sich tief in unser Herz einprägen.
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5. Tag
Der heutige Tag führt uns zum Kapitol - in der Antike: heiliges Zentrum der Urbs Roma, heute: Sitz der Stadtverwaltung (Rathaus und Bürgermeisteramt).
Die Kapitolinischen Museen zeigen die schönsten Skulpturen der Römer von der bekannten Wölfin über die herrliche kapitolinische Venus bis hin zur vergoldeten Bronzestatue des Philosophenkaisers Mark Aurel.
Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.
(Es sei denn, das Ufficio Scavi des Vatikan hat unseren Besuch des Petrusgrabes auf diesen Nachmittag terminiert.)
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6. Tag
Noch einmal bieten sich uns heute einmalige Höhepunkte: Nach dem Besuch des Pantheon,
“der vollkommensten Raumschöpfung aller Zeiten”, dem Vorbild großartiger Nachschöpfungen (u.a. Hedwigskirche, Berlin; Jefferson Memorial, Washington -1943 !) genießen wir einen Cappuccino in “La Tazza D`Oro”, |
wo es “den besten Kaffe Roms gibt”, und anschließend ein herrliches Gelato bei “La Palma”, dem Eiscafé mit seinen 113 Eissorten. Vorbei an “De Ritis” und “Giampieri”, wo sich Priester, Bischöfe und Nonnen einkleiden, gelangen wir zur Piazza Navona mit Berninis berühmtem Vier-Ströme Brunnen, um den sich das Leben von Touristen, Bänkelsängern, Malern, 'Reiseleitern' und sogar Einheimischen entfaltet.
Zum Abschluss des Tages kehren wir in der Basilica di S. Clemente auf 3 Etagen zurück in ein aufregendes religiöses Zentrum des antiken Rom. 18 m unter dem heutigen Straßenniveau betreten wir auf der einen Seite einer antiken Gasse das Heiligtum des persischen Lichtgottes Mithras, auf der anderen die Hauskirche des hl. Clemens (ca 65 nach Chr.), des dritten Petrusnachfolgers, über der die heutige Basilika erbaut wurde.
So begegnen wir hier in den "Tiefen der Vergangenheit" sowohl historischen und architektonischen, aber auch spirituellen Grundlagen unserer Kultur.
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7. Tag
Gemeinsam verabschieden wir uns von der Ewigen Stadt in der uralten kleinen Basilika Sta Pudenziana.
Sie wurde im Jahre 390 nach Chr. über dem Haus des Senators Pudens errichtet, bei dem die Apostel Petrus und Markus seit etwa 41 nach Chr. gewohnt haben. In diesem Haus entstand die erste sog. Hauskirche (Gottesdienst im Wohnzimmer). Sie ist damit die “Wiege der westlichen Christenheit” (H. V. Morton).
Der Rest des Tages (ab ca 10:00) steht zur freien Verfügung. |
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